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Aktuelle Nachrichten

Bochum, 9. Februar 2021. Noch ist er eine Baustelle, doch der O-WERK | CAMPUS, ein bedeutender Pfeiler der Quartiersentwicklung auf MARK 51°7, füllt sich: Nach der Viactiv Krankenkasse zieht es nun zwei junge Tech-Unternehmen in die Neubauentwicklung der Landmarken AG. Die beiden Universitäts-Spin-Offs VMRay und Physec werden in den ersten Bauabschnitt des neuen Campus ziehen.

An gleicher Stelle auf dem Dach, wo früher das Wort Opel und der berühmte Blitz des Autobauers prangten, werden ab Freitagnachmittag die Lettern „O-WERK“ leuchten.

Bochum, 6. Oktober 2020. Es ist ein Meilenstein für das Quartier MARK 51°7: Am Dienstag wurde der Grundstein für den O-WERK | CAMPUS gelegt, den die Landmarken AG auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände entwickelt. In mehreren Bauabschnitten sollen hier bis zu 70.000 Quadratmeter Bürofläche entstehen. Die geplanten Neubauten werden sich mit dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Autobauers, das Landmarken bereits zum O-WERK umgewandelt hat, zu einem modernen Bürocampus verbinden.

Die Arbeiten am Forschungsbau auf MARK 51°7 schreiten zügig voran, alles liegt im Plan.

Auf dem künftigen Technologiecampus MARK 51°7 ist mit dem fertigen Rohbau ein wichtiges Etappenziel gefeiert worden: Das Zentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service-Systeme, kurz ZESS, der Ruhr-Universität Bochum (RUB) wird auf dem knapp sieben Hektar großen Areal den Auftakt bilden.

Mit gleich drei großen Stadtentwicklungsprojekten sorgt die Stadt Bochum dafür, dass im Bochumer Osten neue Qualitäten für Arbeit, Wohnen und Freiräume und somit zukunftsfähige Stadtteilstrukturen für die Bevölkerung entstehen. Direkt nebeneinanderliegend befinden sich die Wohnbaufläche OSTPARK, die Stadterneuerung im Stadtteil Laer und die Flächenentwicklung MARK 51°7.

Bochum, Wolfsburg – Die Volkswagen Infotainment GmbH plant ein neues Entwicklungszentrum auf dem Bochumer Technologiecampus MARK 51°7. Die auf Softwareentwicklung und Fahrzeug-Konnektivität spezialisierte Tochtergesellschaft der Volkswagen AG will dort ihre Fachkräfte zentral zusammenführen. Mit dem Neubau sollen auch Voraussetzungen für weiteres personelles Wachstum am Standort Bochum geschaffen werden.

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Mit Panoramablick
in die Zukunft!

Sobald wir wieder Veranstaltungen durchführen können, werden wir Sie hier informieren.

Bleiben Sie gesund!

Zeche – Opel – MARK 51°7

Phase 1 - 1860-1960: Fast 100 Jahre Zechenstandort

Die Zeche Dannenbaum gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats. Der Bergbau im Grubenfeld der Zeche Dannenbaum bestand seit 1736. Im Jahr 1859 wurde mit dem Übergang zum Tiefbau begonnen. Die Förderung auf den Schächten der Zeche Dannenbaum wurde im Jahr 1958 eingestellt.

Phase 2 - 1960-2014: über 50 Jahre Fertigungsstätte für Opel

Am 20. Mai 1960 gab die Stadt Bochum den Bau eines Opel-Werkes auf dem Gelände der Zeche Dannenbaum bekannt. In Bochum wurde zunächst nur die Neuauflage des Kadett gefertigt. Im Jahr 1970 wurde mit dem Opel Manta ab September und dem Opel Ascona A ab November auch die Fertigung zweier weiterer Baureihen aufgenommen und bis zum Oktober 1980 (Ascona) bzw. 1988 (Manta) fortgeführt. 1984 wurde die weltweit erste Lackiererei für wasserbasierte Lacke in Betrieb genommen. Im Spitzenjahr 1992 liefen 361.994 Fahrzeuge vom Band. In diesen Spitzenzeiten arbeiteten in den Werken I, II und III etwa 20.000 Menschen. Am 5. Dezember 2014 um 00:27 Uhr lief der letzte Wagen, ein Opel Zafira, in Bochum vom Band.

Phase 3 - seit 2014: Innovationsquartier

Nach der Werksschließung der Adam Opel AG Ende 2014 sollte die etwa 70 Hektar große Fläche reaktiviert und zu einem Standort für Wissenschaft, Gewerbe und Industrie aufgebaut werden. Mit Übergabe des Geländes im Juli 2015 an die Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive GmbH begann die Entwicklung und Sanierung des Industrieareals zu baureifen Grundstücken. Die Einbindung aller beteiligten Akteure von Beginn an, die starke Unterstützung des Landes und die Bereitschaft aller, im Konsens zu agieren, führte zu schnellen Entwicklungsfortschritten und gilt bereits heute als Referenzobjekt für eine erfolgreiche, integrierte Stadtentwicklung. Der neue Name MARK 51°7 gibt der innenstadt- und universitätsnahen Entwicklungsfläche eine neue Identität mit einem internationalen Wiedererkennungswert.